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Montag 5.12.2016  – 20 Uhr
Dienstag 6.12.2016 – 20 Uhr
Kölner Erstaufführung
WEISSE RITTER
Deutschland 2015 – 81 Min. – s/w – digital
Buch & Regie Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler
Kamera KaPe Schmidt – Musik Robert Nacken, Georg Reddig, Haifaboys
Mit Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler, Steffi Gosejohann, Jens Claßen, Claudia Basrawi

Episode 8 des Kölner Westend-Zyklus:

Die beiden langzeitarbeitslosen Freunde Mike (Markus Mischkowski) und Alfred (Kai Maria Steinkühler) werden von ihrem alten Kumpel Rasto (Jens Claßen) als Mitarbeiter seines neuen Kurierdienstes rekrutiert und sollen wichtige Unterlagen „diskret“ nach Luxemburg bringen. Als Rasto jedoch, gecoacht von einer charmanten Consulterin (Claudia Basrawi), neue Methoden der Personalführung und Mitarbeitermotivation einführt und Alfred sich in die eigenwillige Tramperin Anja (Steffi Gosejohann) verliebt, gerät das Pilotprojekt schnell zu einem unwägbaren Unterfangen.

Eine Roadmovie-Komödie mit postmodernen Prekariern in frühmittelalterlichen Beschäftigungsverhältnissen.

Weitere Termine:
Montag 12.12.2016 – 20 Uhr
Dienstag 13.12.2016 – 20 Uhr

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Mittwoch 7.12.2016 – 20 Uhr
Ciné-Club: Joyeux Noël!
LE PÈRE NOËL EST UNE ORDURE
(DA GRAUST SICH JA DER WEIHNACHTSMANN)
Frankreich 1982 – OmeU – 92 Min. – 35mm
Regie Jean-Marie Poiré
Buch Josiane Balasko, Marie-Anne Chazel, Christian Clavier, Gérard Jugnot, Thierry Lhermitte, Bruno Moynot, Jean-Marie Poiré
Kamera Robert Alazraki – Musik Vladimir Cosma
Mit Anémone, Thierry Lhermitte, Christian Clavier, Gérard Jugnot, Bruno Moyno

Am Weihnachtsabend werden zwei Mitarbeiter einer Telefonseelsorge mit allerlei ungebetenen Gästen konfrontiert, die schnell großes Chaos verursachen.

Die absurde Farce, basierend auf einem Stück der Theatertruppe Le Splendid, deren Mitglieder auch hier in den Hauptrollen auftreten, ist in Frankreich ein Klassiker und aus der Weihnachtszeit überhaupt nicht mehr wegzudenken, außerhalb ihres Entstehungslandes jedoch kaum bekannt.

»1994 von Nora Ephron neuverfilmt als LIFESAVERS – DIE LEBENSRETTER (über den man besser nicht allzu viele Worte verliert), verdient sich dieser respektlose Kultfilm seinen Status durch brilliantes schauspielerisches Timing und ein ebenso witziges wie klug beobachtetes Drehbuch. Hinter der durchgedrehten Geschichte verbirgt sich eine scharfsinnige und oft böse Kritik an weihnachtlicher Selbstbezogenheit und Gefühlskälte. Wenn Pierre und Thérèse ungeschickt einen einsamen Transvestiten trösten, einer misshandelten Frau Zuflucht bieten und sich einer lästigen Leiche entledigen, geht der Witz weniger auf ihre Kosten als auf die von Weihnachten selbst.«
(The New York Times)

Präsentiert vom Filmclub 813 in Zusammenarbeit mit dem Institut français Cologne

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Donnerstag 8.12.2016 – 20 Uhr
Boulevard der Erinnerung: Ted V. Mikels († 16.10.2016)
THE DOLL SQUAD
(DAS KOMMANDO DER FRAUEN)
USA 1973 – OF – 90 Min. – 16mm
Regie Ted V. Mikels
Buch Ted V. Mikels, Jack Richesin, Pam Eddy
Kamera Anthony Salinas – Musik Nicholas Carras
Mit Michael Ansara, Francine York, Anthony Eisley, John Carter, Tura Satana

Ein fieser Superschurke will die Welt mit einem tödlichen Virus beglücken. Und damit die Welt auch von ihm Notiz nimmt, lässt er eine Rakete beim Start explodieren. Zwar stehen in den USA genügend Geheimagenten in Lohn und Brot. Aber wenn es mal richtig kompliziert ist, dann vertraut man doch lieber dem Frauendezernat Doll Squad: Knallharte Girls, die weder Tod noch Teufel fürchten und zudem mit Köpfchen (und ein paar Geheimwaffen) an die Sache rangehen. Dass sie nebenbei noch Zeit haben, ihre optischen Vorzüge in Szene zu setzen, sei nur am Rande erwähnt.

»Although the film’s budget appears to fall somewhere below the typical Charlie’s Angel episode, the girls kick some serious butt and they look terrific in their hot black jumpsuits. Who can resist?«
(Doug Pratt’s DVD: Movies, Television, Music, Art, Adult, and More!)

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Kino & Migration #2: for the right to have rights
1.-4.12.2016 und 9.-11.12.2016

Vom 1. bis zum 11. Dezember 2016 veranstaltet der Filmclub 813 an sieben Tagen eine Reihe zum Thema Flucht & Migration, die die aktuellen Migrationsbewegungen an den Außengrenzen Europas und anderswo in den Blick nimmt und darüber hinaus Klassiker der 1960er Jahre zeigt, um damit die historischen Kontinuitäten des Migrationsregimes aufzuzeigen. Im Zentrum stehen italienische Produktionen, ist doch Italien bzw. Sizilien/Lampedusa im letzten Jahrzehnt zur Metapher einer menschenverachtenden Migrationspolitik in Europa geworden. Darüber hinaus erzählen internationale Dokumentar- oder Spielfilme die verschiedenen physischen Grenzen (etwa Tunesien/Libyen), aber auch die innerstaatlichen unsichtbaren Grenzen.

Geflüchtete haben freien Eintritt!

Die Reihe Kino & Migration #2: for the right to have rights wird gefördert durch:
das Kulturamt der Stadt Köln

Kooperationspartner*innen Kino & Migration:
Archivio Memorie Migranti (AMM), Rom
ifs internationale filmschule köln
Universität zu Köln, Institut für Kunst und Kunsttheorie
Mondo Aperto
U.I.M. per il Sociale
COM.IT.ES Köln
Filminitiativ Köln e.V.

Dank an
Deutsches Filminstitut – DIF e.V.

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babylon2

Freitag 9.12.2016 – 19:30 Uhr
Kino & Migration #2: for the right to have rights
BABYLON
Tunesien 2012 – OF – 119 Min. – digital
Die Filmemacher verzichten bewusst auf Untertitel!
Ein Dokumentarfilm von Youssef Chebbi, Ismaël, Ala Eddine Slim

»Im Frühjahr 2012 flüchten mehr als eine Million Menschen aus Libyen vor der anhaltenden Gewalt ins benachbarte Tunesien. Aus der teilnehmenden Beobachtung dreier Filmemacher in einem Flüchtlingslager nahe des Grenzübergangs Ras Jdir ist das Bild eines modernen Babel entstanden: Menschen verschiedener Nationalitäten, Mitarbeiter*innen internationaler Hilfsorganisationen und Pressevertreter*innen auf engstem Raum. Konsequenterweise ist der Film nicht untertitelt und auch sonst steckt hinter jeder beiläufig erscheinenden, manchmal auch spröden Aufnahme und ihrer Montage eine ästhetische Entscheidung, die zugleich auch eine politische ist.«
(Filmmuseum Frankfurt)

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soltanto-il-mare

Freitag 9.12.2016 – 21:30 Uhr
Kino & Migration #2: for the right to have rights
SOLTANTO IL MARE
(NOTHING BUT THE SEA)
Italien 2011 – OmeU – 50 Min. – digital
Ein Dokumentarfilm von Dagmawi Yimer, Giulio Cederna, Fabrizio Barraco

In SOLTANTO IL MARE kehrt der äthiopisch-italienische Filmemacher Dagmawi Yimer im Jahre 2010 nach Lampedusa zurück, wo er nach seiner Flucht über die libysche Wüste im Juli 2006 gelandet war. Der Film überkreuzt zwei verschiedene Blicke: den Blick des Migranten und den Blick der Bewohner*innen, die von ihrer marginalisierten Position am Rande Europas erzählen und von der gemeinsamen Verantwortung, die Europa angesichts der humanitären Krise hat. Der Film ist eine Hommage an diejenigen, die Dagmawi Yimer willkommen geheißen haben. Implizit schildert der Film die italienische Binnenmigration und thematisiert das Recht auf Bewegungsfreiheit auf der einen Seite und Rassismus auf der anderen Seite.

Dagmawi Yimer ist vom 2.-3.12. in Köln, um seine filmische Arbeit und das Archivio Memorie Migranti vorzustellen.

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roccomanifesto

Samstag 10.12.2016 – 19 Uhr im Filmforum NRW
Filmclub 813 goes Filmforum NRW
Kino & Migration #2: for the right to have rights

ROCCO E I SUOI FRATELLI
(ROCCO UND SEINE BRÜDER)
Italien/Frankreich 1960 – OmeU – 177 Min. – s/w – digital (DCP)
Regie Luchino Visconti
Buch Luchino Visconti, Suso Cecchi D’Amico
Kamera Giuseppe Rotunno – Musik Nino Rota
Mit Alain Delon, Renato Salvatori, Annie Girardot, Claudia Cardinale

Rosaria kommt mit ihren Söhnen Rocco, Simone, Ciro und Luca aus dem Süden Italiens nach Mailand, wo Vincenzo, ihr Ältester, schon seit einiger Zeit lebt. Doch das Leben in der Großstadt ist hart. Als sich Simone in die Prostituierte Nadia verliebt, diese aber Rocco vorzieht, werden die Brüder zu erbarmungslosen Rivalen. Die Familie droht zu zerfallen …

Der Film ist Teil von Viscontis Süditalien-Trilogie und zählt zur Spätphase des italienischen Neorealismus. Mit seiner Rolle als Rocco gelang dem jungen Alain Delon der Durchbruch als Schauspieler, und auch die junge Claudia Cardinale begeistert in einer Nebenrolle.

»Fellini hat DAS SÜSSE LEBEN erzählt, ich stattdessen werde versuchen, das bittere Leben von Leuten wie Rocco zu erzählen.«
(Luchino Visconti)

»Visconti als filmischer Meister einer zutiefst pessimistischen Geschichtsschreibung der Gegenwart. Die Zeit: 1960 oder der Zusammenprall einer bäuerlich-feudalen Ära mit der Epoche des fortgeschrittenen mitleidslosen Kapitalismus. Ort: Lukanien verfrachtet in die Lombardei, der Süden im Norden, der ländliche Mezzogiorno in Milano, dem kaltgrauen El Dorado von Industrie und Big Business. Das Subjekt: der matriarchale Familienverband, Zelle des süditalienischen Lebens. Die Erzählart: episches Drama, hundertfach, je nach Bedarf, ins Melodram hinüberspielend und vice versa. Zum einen die präzise soziale Versuchsanordnung, zum anderen das Kino großer Gefühle und aneinandergeratender, in Brüdern verkörperter Gegensätze, die zum Scheitern verurteilt sind. Viscontis Übergehen vom Neorealismo der Frühzeit zu einem vielfigurigen, opernhaften Realismus, der das Schicksal eines Landes und einer Zeit an der Tragik Einzelner darzustellen weiß.«
(Harry Tomicek, Österreichisches Filmmuseum)

Wir zeigen die in Deutschland nie gespielte restaurierte Fassung der Cineteca di Bologna/L’Immagine Ritrovata Laboratory.

Einführung: Prof. Dr. Lisa Gotto, ifs internationale filmschule köln

Eine Veranstaltung des Filmclub 813 in Kooperation mit Mondo Aperto, U.I.M. per il Sociale, Comites

Achtung! Diese Veranstaltung findet statt im:
Filmforum NRW/Museum Ludwig, Bischofsgartenstr.
1, 50667 Köln

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rem_rapideyemovies

Samstag 10.12.2016 – 19 Uhr
40 years of Rapid Eye Movies – Past, Present & Future
DAS MEISTERWERK DES MODERNEN HONGKONG-ACTION-KINOS
»Go out with you? – Why not
Do I like to dance? – Of course
Take a walk along the beach tonight? – I’d love to«
The Shangri-Las, Past, Present & Future

Im Vorprogramm: EIN SCHNELLES AUGENROLLEN

In Zusammenarbeit mit Rapid Eye Movies

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Sonntag 11.12.2016 – 20 Uhr
Kino & Migration #2: for the right to have rights
LA NOIRE DE…
(BLACK GIRL)
Senegal/Frankreich 1966 – OmeU – 65 Min. – s/w – digital
Buch & Regie Sembène Ousmane
Kamera Christian Lacoste
Mit Mbissine Thérèse Diop, Robert Fontaine, Anne-Marie Jelinek, Momar Nar Sene

»Als Pionier des Kinos der Subsahara hat der senegalesische Regisseur Sembène Generationen von Filmemachern des afrikanischen Kontinents geprägt. Sein Spielfilmdebüt LA NOIRE DE… gilt als erster schwarzafrikanischer Langfilm überhaupt. Die Parabel auf den Neokolonialismus zeigt die junge Diouana (Mbissine T. Diop), die aus Dakar ins französische Antibes reist, um hier im Haushalt eines französischen Ehepaars zu arbeiten. Von ihren Arbeitgebern hemmungslos ausgenutzt und gedemütigt, setzt sie ein verzweifeltes wie radikales Zeichen.«
(arsenal-berlin.de)

In Zusammenarbeit mit Filminitiativ Köln e.V.

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weisse-ritter_filmplakat

Montag 12.12.2016 – 20 Uhr
Dienstag 13.12.2016 – 20 Uhr
Kölner Erstaufführung
WEISSE RITTER
Deutschland 2015 – 81 Min. – s/w – digital
Buch & Regie Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler
Kamera KaPe Schmidt – Musik Robert Nacken, Georg Reddig, Haifaboys
Mit Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler, Steffi Gosejohann, Jens Claßen, Claudia Basrawi

Episode 8 des Kölner Westend-Zyklus:

Die beiden langzeitarbeitslosen Freunde Mike (Markus Mischkowski) und Alfred (Kai Maria Steinkühler) werden von ihrem alten Kumpel Rasto (Jens Claßen) als Mitarbeiter seines neuen Kurierdienstes rekrutiert und sollen wichtige Unterlagen „diskret“ nach Luxemburg bringen. Als Rasto jedoch, gecoacht von einer charmanten Consulterin (Claudia Basrawi), neue Methoden der Personalführung und Mitarbeitermotivation einführt und Alfred sich in die eigenwillige Tramperin Anja (Steffi Gosejohann) verliebt, gerät das Pilotprojekt schnell zu einem unwägbaren Unterfangen.

Eine Roadmovie-Komödie mit postmodernen Prekariern in frühmittelalterlichen Beschäftigungsverhältnissen.

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entfesselte-begierde

Mittwoch 14.12.2016 – 20 Uhr
something weird cinema
ENTFESSELTE BEGIERDE
(LES AVALEUSES)
Belgien/Frankreich 1975 – DF – 95 Min. – 35mm
Kamera & Regie Jess Franco
Buch Jess Franco, Josyane Gibert – Musik Daniel White
Mit Lina Romay, Jack Taylor, Alice Arno, Monica Swinn, Jess Franco

»Auf Madeira geht ein Mörder um. Nicht Frauen fallen ihm zum Opfer, sondern Männer, denen auf dem sexuellen Höhepunkt der Penis abgeschnitten wird. Während die Polizei noch rätselt, weiß der Gerichtsmediziner Dr. Roberts (Jess Franco), dass es sich bei dem Täter um einen Vampir handeln muss. Und er hat Recht: Seit Jahrhunderten geistert die letzte Überlebende eines atlantischen Vampirgeschlechts über die Erde, ihres Lebens müde, aber ohne den Mut, ihr Leben zu beenden …
LES AVALEUSES ist kein Film, der Spoiler provozieren würde. Die Geschichte ist nebensächlich und lediglich behelfsmäßig zusammengezimmerter Irrsinn, der den visuellen Ideen Francos und seiner Romay-Verehrung einen Rahmen verleiht. Das klingt für Nicht-Eingeweihte vielleicht fürchterlich, ist aber für jeden, der Franco zu lieben gelernt hat, ein Fest. LES AVALEUSES ist Franco in Reinform: Reine Poesie, die sich nur schwerlich beschreiben lässt.«
(Oliver Nöding, Remember it for later)

„Wer diesen schwülstigen Dreck nicht sieht, hat garantiert nichts verpasst!“
(OFDb-Nutzerkommentar)

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polizeirevier_21

Donnerstag 15.12.2016 – 20 Uhr
Zum 100. Geburtstag von Kirk Douglas (* 9.12.1916)
POLIZEIREVIER 21
(DETECTIVE STORY)
USA 1951 – DF – 103 Min. – s/w – 35mm
Regie William Wyler
Buch Philip Yordan, Robert Wyler – Literaturvorlage Sidney Kingsley
Kamera Lee Garmes
Mit Kirk Douglas, Eleanor Parker, William Bendix, Lee Grant

»›I hate criminals‹. Detective Jim McLeod macht keinen Unterschied zwischen Verbrechern, sie alle sind seine Feinde und er sieht sich in einer Vernichtungsschlacht, an deren Ende nur eine der beiden Seiten überleben kann. Doch als sein planes Weltbild ins Wanken gerät, spitzt sich die persönliche Krise dieses modernen Cops dramatisch zu.
Vergessen wir einmal alle Zurückhaltung und greifen direkt zum Superlativ: DETECTIVE STORY ist einer der besten Filme der Fünfziger Jahre. […] DETECTIVE STORY spielt alle Stärken des klassischen Hollywood aus. Die Dialoge, basierend auf Sidney Kingsleys Broadway-Erfolg, sind schlichtweg sensationell, das Ensemble ist bis in die letzte Nebenrolle perfekt besetzt. […] William Wyler beherrscht seinen Stoff, inszeniert schnörkellos und baut spielerisch eine komplexe Geschichte auf, bei der ein Handlungsrad ins nächste greift. Ganz behutsam spannt er den Spannungsbogen, bis zum fulminanten Finale.«
(Sascha Keilholz, critic.de)

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mancalledgringo

Freitag 16.12.2016 – 20 Uhr
Dirty Pictures präsentiert…
Die gnadenlose Welt des Italowestern – In memoriam: Götz George (
† 19.6.2016)  & Bud Spencer († 27.6.2016)
SIE NANNTEN IHN GRINGO
BRD/Spanien 1965 – DF – 87 Min. – 35mm
Regie Roy Rowland
Buch Herbert Reinecker (als Alex Berg), Clarke Reynolds – Literaturvorlage G. Schmidt
Kamera Manuel Merino – Musik Heinz Gietz, Piero Piccioni
Mit Götz George, Daniel Martin, Sieghardt Rupp, Alexandra Stewart, Helmut Schmid

»In den schwarzen Bergen von Dakota treibt eine Gaunerbande ihr Unwesen. Sie stiehlt Pferdeherden und überfällt die Erztransporte. Dahinter steckt ein schuftiger Verwalter, der auch auf späte Rache sinnt. Bis eines Tages ein junger Mann (Götz George) in der kleinen Stadt im Westen erscheint und es im Alleingang mit der ganzen Bande aufnimmt… «
(Filmjuwelen)

»Klasse Euro-Western mit Götz George in seinem 3. Western nach 2 Karl-May-Ausflügen. […] Die Story ist schlicht aber ausreichend, es gibt Faustkämpfe und Schießereien vor schönen Western-Kulissen. Gedreht wurde in Spanien. Der Film wirkt deswegen auch eher wie ein Italowestern als eine Karl-May-Verfilmung.«
(Belmondo@dirtypictures.de)

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DIE FÜNF GEFÜRCHTETEN
(UN ESERCITO DI CINQUE UOMINI)
Italien 1969 – DF – 105 Min. – 35mm
Regie  Don Taylor, Italo Zingarelli
Buch Dario Argento, Marc Richards
Kamera Enzo Barboni – Musik Ennio Morricone
Mit Peter Graves, Bud Spencer, James Daly, Nino Castelnuovo

Mexico 1914: Revolutionsführer Manuel Esteban will eine halbe Millionen Dollar in Gold aus einem Zug rauben. Dazu engagiert er den Kriegsveteran Dutchman (Peter Graves) und vier seiner ehemalige Armeekumpanen als Spezialisten, darunter den bärenstarken Mesito (Bud Spencer). Doch der Zug ist durch Maschinengewehre und dutzende Soldaten gesichert…

Legendärer Italowestern mit klasse Besetzung uns toller Musik von Ennio Morricone. Giallo-Kultregisseur Dario Argento zeichnete sich für das Drehbuch verantwortlich. Der Kameramann Enzo Barboni erlangte kurze Zeit später mit DIE RECHTE UND DIE LINKE HAND DES TEUFELS und VIER FÄUSTE FÜR EIN HALLELUJA Weltruhm.

Sonderveranstaltung: 8,13 € / 7,13 € / 6,13 €

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Samstag 17.12.2016 – 20 Uhr
Boulevard der Erinnerung: Arthur Hiller († 17.8.2016) und Gene Wilder († 29.8.2016)
TRANS-AMERIKA-EXPRESS
(SILVER STREAK)
USA 1976 – DF – 114 Min. – 35mm
Regie Arthur Hiller
Buch Colin Higgins
Kamera
David M. Walsh – Musik Henry Mancini
Mit Gene Wilder, Jill Clayburgh, Richard Pryor, Patrick McGoohan, Richard Kiel

Der schüchterne und tollpatschige Gartenbuchverleger George Caldwell (Gene Wilder) stolpert bei einer Eisenbahnfahrt von Los Angeles nach Chicago in das Abenteuer seines Lebens: Erst erlebt er den siebten Himmel mit einer Zufallsbekanntschaft, dann wird er Zeuge eines Mordes. Nur glaubt ihm das niemand, denn eine Leiche gibt es nicht…

Gene Wilder wird im weiteren Verlauf gleich mehrfach aus dem fahrenden Zug geschmissen. Je öfter er versucht, den Zug danach wieder einzuholen, desto rasanter, aber auch absurder wird die Hetzjagd. Und wenn er dann zum ersten Mal in seiner Laufbahn auf seinen kongenialen Partner Richard Pryor trifft, gibt es kein Halten mehr. Arthur Hiller inszeniert das ausgesprochen charmant, bewegt sich leichtfüßig zwischen mehreren Genres und bedient sich beim damals angesagten Katastrophenfilm ebenso wie beim unübersehbaren Vorbild Alfred Hitchcock.

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Sonntag 18.12.2016
19 Uhr
813-Weihnachtsumtrunk

the-muppet-christmas

20:30 Uhr
813-Weihnachtsfilm
DIE MUPPETS-WEIHNACHTSGESCHICHTE
(THE MUPPET CHRISTMAS CAROL)
USA 1992 – DF – 86 Min. – 35mm
Regie Brian Henson
Buch Jerry Juhl – Literaturvorlage Charles Dickens
Kamera John Fenner – Musik Miles Goodman, Paul Williams
Mit Michael Caine, Steven Mackintosh, Meredith Brown

Die Muppet-Version des dickensschen Klassikers über einen wohlhabenden Griesgram, der zum Weihnachtsfest von drei Geistern besucht wird.

»DIE MUPPET-WEIHNACHTSGESCHICHTE wurde mit einem menschlichen Hauptdarsteller gemacht, Michael Caine in der Rolle des Ebenezer Scrooge. Es gibt noch weitere Menschen, doch fast alle anderen Rollen, ob groß oder klein, werden von Muppets gespielt. […] Caine versucht vernünftigerweise nicht, Lacher zu bekommen, sondern spielt ernsthaft und behandelt die Muppets so, als ob sie echt wären. Das ist keine leichte Aufgabe. […] Der Film, inszeniert von Brian Henson, dem Sohn des verstorbenen Muppet-Erfinders Jim Henson, adaptiert das Original werkgetreu. Wie schon die vorigen drei Muppet-Filme bindet er die Muppets überzeugend ins Geschehen ein; wir mögen wissen, dass sie Puppen sind, werden in der Regel jedoch nicht an ihr begrenztes Bewegungsfeld erinnert. […] Dieses Mal scheinen sie sogar Teil des viktorianischen Londons zu sein, das die atmosphärischen Sets zwischen Realismus und Expressionismus schaffen.«
(Roger Ebert)

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Montag 19.12.2016 – 20 Uhr
Zu Gast im Filmclub 813: Kerstin Cmelka & Mario Mentrup
THE ANIMALS
Deutschland/Österreich 2016 – OmU – 81 Min. – digital
Regie Kerstin Cmelka, Mario Mentrup
Buch Kerstin Cmelka
Kamera Volker Sattel – Musik Pasadena Projekt, Sally Tomato’s Animal Exercise
Mit Mario Mentrup, Marko Dyrlich, Kerstin Cmelka, Hanno Millesi, Claudia Basrawi, James Devereaux

»Kerstin durchschreitet riesige Räume, begibt sich auf eine heroische Reise. Sie scheint mit dieser Wucht aufgeladen zu sein, die man hat, nachdem man sich absolut sicher ist, etwas wirklich verstanden zu haben. Mit ›wehenden Fahnen‹ nimmt sie einen jungen Schauspielschüler ins Schlepptau. Kerstin will ihre gewonnene Energie auf die Probe stellen. Dabei gerät sie in immer neue Gefilde geistiger Resonanz in Form von ebenso energiegeladenen männlichen Coaches. Es kommt zum Kampf, im wahrsten Sinne des Wortes ›Acting is Iike fighting!‹.Jeder kann es besser als der andere und begegnet Kerstin mit einer nach Erfolg schreienden Exzentrik. In THE ANIMALS werden die Protagonisten von ihrem inneren Tier geprüft. Lassen sie es raus oder müssen sie es zähmen?«
(Claudia Basrawi)

cmelkaanimals.blogspot.com

Ein Projekt von Die beste aller Welten e.V., eingeladen von Caroline Nathusius

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Freitag 23.12.2016 – 20 Uhr
something weird cinema
JESSY – DIE TREPPE IN DEN TOD
(BLACK CHRISTMAS)
Kanada 1974 – DF – 98 Min. – 35mm
Regie Bob Clark
Buch Roy Moore – Kamera Reginald H. Morris – Musik Carl Zittrer
Mit Olivia Hussey, Keir Dullea, Margot Kidder, John Saxon

Leise rieselt der Schnee, bunte Lichter leuchten, Weihnachtsgesänge sind zu hören. Im abgelegenen Studentinnen-Wohnheim befinden sich nur noch ein paar junge Frauen, die sich für ihren Weihnachtsurlaub bereit machen oder die Feiertage an Ort und Stelle verbringen wollen. Die festliche Stimmung wird durch einen unheimlichen, anonymen Anrufer gestört, der die Frauen bedroht und um das Haus herumschleicht. Als bald darauf eine der Studentinnen verschwindet, wird die Polizei gerufen, doch der Psychopath ist nicht aufzufinden…

Von Bob Clark mit atmosphärischem Gespür und stilistischer Feinheit inszeniert, hat der Film heute einen Kultstatus als Slasher-Urgestein, der spätere Klassiker wie HALLOWEEN inspirierte.

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Der Filmclub 813 gewinnt den Kinopreis des Kinematheksverbundes 2016 in der Kategorie I Kino, das zurückblickt.

Die Jury-Begründung:
»Der erste Preis der Kategorie I geht an das Kino 813 in der BRÜCKE (Köln) für ein herausragendes Programm, welches trotz geringer Förderung und allein durch ehrenamtliches Engagement ermöglicht wird und sich reflektiert und ideenreich mit unterschiedlichen Aspekten der internationalen Filmgeschichte auseinandersetzt, sowie für seinen Einsatz um die analoge Aufführungspraxis des Mediums vor Ort.«

Die zweiten Preise gingen an das Zeughauskino (Berlin), das Filmmuseum Potsdam, Black Box – Kino im Filmmuseum Düsseldorf, und Caligari Filmbühne (Wiesbaden). Verliehen wurde der Preis am 24.9.2016 im Filmmuseum Berlin.
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Hinweis: Die Rechte des verwendeten Bildmaterials auf dieser Website liegen bei den Rechteinhabern bzw. sind in seiner Verwendung genehmigt. Sollte es Fälle geben, bei denen ein Rechteinhaber nicht ausfindig gemacht werden konnte, so bitten wir diesen, sich
bei berechtigten Ansprüchen beim Filmclub 813 zu melden.

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