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Wir bitten um Ihr Verständnis, dass unsere Programmankündigungen zurzeit unter Vorbehalt stehen. Auf unserer Website informieren wir Sie zeitnah über aktuelle Entwicklungen.

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Update 15.10.2020:
Gestern war unsere Vorstellung mit EIN ERFOLGREICHER BLINDGÄNGER – unter Corona-Bedingungen (36 Zuschauer = 20% der Kapazität sind zurzeit erlaubt) – ausverkauft!

Es kamen im Laufe des Abends aber weit mehr Sympathisanten einfach so vorbei, um uns Ihre Solidarität zu bekunden! Wir haben uns riesig gefreut.

Der erste Anruf des heutigen Morgens kam von unserem Anwalt und Licht am Horizont erscheint: Er trifft sich am 28.10. mit dem gegnerischen Kollegen, um eine grundsätzliche Klärung der hoffentlich nicht ganz verfahrenen Situation anzugehen.

Von der „Gegenseite“ wurde signalisiert, dass man eine Räumung inklusive Schlüsselsperrung wohl ab dem 16.10. aussetze.

Wenn dem so sei, liefe unser 813-Kinoprogramm tatsächlich ab Sonntag wie gewohnt weiter!!

Heute Abend um 20 Uhr werden wir persönlich vor Ort im Kino 813 in der BRÜCKE informieren und auch ein improvisiertes Filmprogramm als leicht verdauliche Kost anbieten.

„8-1-3, nous restons la!“

14.10.2020:
Die letzte Vorstellung im Kino 813 in der BRÜCKE?

Dem Filmclub 813 e.V. wurde vom Kölnischen Kunstverein am 8.10.2020 überraschend außerordentlich und fristlos gekündigt. Die Übergabe der überlassenen Räumlichkeiten wie Kinosaal, Filmvorführraum und Büro in geräumtem und besenreinem Zustand soll am 16.10.2020, 12 Uhr erfolgen. Die Kündigung ist ungerechtfertigt und zudem juristisch unwirksam.

Wir wissen zur Zeit nicht, ob der Kölnische Kunstverein dazu bewegt werden kann, diese Kündigung zu revidieren.

Um unser Recht durchzusetzen, das Kino 813 in der BRÜCKE weiter bespielen zu können, rechnen wir mit einer juristischen Auseinandersetzung.

Sofern der Kölnische Kunstverein an der fristlosen Kündigung festhält, würde heute, am Mittwoch, den 14.10.2020 um 20 Uhr, die letzte reguläre auf unabsehbare Zeit Vorführung stattfinden. Die Leinwand bliebe dann bis auf weiteres dunkel.

Diese Kündigung bedroht einen einzigartigen Kulturort und die Existenz des bundesweit prämierten Filmclub 813 (u. a. Lotte-Eisner-Preis 2017) im ehemaligen und traditionsreichen Kino im British Council. Alleinstellungsmerkmal ist die Projektion analoger Filmkopien zu über neunzig Prozent.

Seit der Schließung der Kölner Cinemathek ist der Filmclub 813 das einzige Kino in Köln, das sich in seinem Programm systematisch dem filmhistorischen Erbe widmet.

Köln würde um das letzte historische Kino ärmer. Deshalb brauchen wir jegliche Unterstützung und Solidarität.

Kommt heute Abend vorbei!

Wir zeigen Albert Finneys EIN ERFOLGREICHER BLINDGÄNGER aus dem Jahr 1968, u. a. mit Liza Minelli in Technicolor!

Wir werden um den Erhalt unseres Kinos kämpfen: „8-1-3, nous restons la!“

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Liebes Publikum!

Am 9.9. haben wir nach über 5 Monaten Pause wieder wie gewohnt mit unserem Programm gestartet. Nur die zurzeit üblichen Corona-Schutzmaßnahmen sind neu. Derzeit finden im Kino 813 in der BRÜCKE unter Beachtung des Sicherheitsabstands nur eine begrenzte Zahl von Zuschauern Platz. Dabei ist aber die Belegung von Mehrfachplätzen (2er, 3er oder 4er) möglich, sofern man aus einem Haushalt kommt. Das Foyer dient zurzeit nicht als Aufenthaltsort, lediglich zum Kauf der Eintrittskarten. Alle Zuschauer müssen sich gemäß der Corona-Schutzverordnung registrieren. Ausführliche Informationen und das Registrierungsformular liegen am Einlass aus.

Das Tragen eines eigenen Mund-Nasen-Schutzes ist nicht nur beim Betreten des Gebäudes verpflichtend, sondern seit Freitag 2.10.2020 auch am Sitzplatz während der Vorstellung.

Wir freuen uns wieder das Licht unser Filmprojektoren zum Strahlen zu bringen und hoffen, trotz der Einschränkungen, ein paar schöne Stunden im Kino bieten zu können!

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Donnerstag 22.10.2020 – 20 Uhr
Boulevard der Erinnerung: Nobuhiko Ôbayashi († 20.4.2020)
ZEITREISENDE
(時をかける少女 / TOKI O KAKERU SHÔJO)
J 1983, OmU, 104 Min., 16mm
Regie Nobuhiko Ôbayashi
Buch Wataru Kenmochi
Literaturvorlage Yasutaka Tsutsui
Kamera Yoshitaka Sakamoto – Musik Masataka Matsutôya
Mit Tomoyo Harada, Ryôichi Takayanagi, Toshinori Omi

Der Geruch von Lavendel erfüllt die Luft, dann fällt die junge Yoshiyama im Chemielabor ihrer Schule in Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, ist das Zeitgefüge um sie herum aus den Fugen geraten – und mit ihm auch ihre Gefühlswelt.

Immer wieder öffnet das Kino Ôbayashis Türen in Welten, die man so noch nie gesehen hat. Doch was noch über den wahnwitzigsten Einfall hinaus berührt, ist die Weisheit und Wärme seiner Filme, die Melancholie, die seine oft halluzinatorischen Bildgewitter auch immer miterzählen. Das gilt für sein avantgardistisches Horror-Delirium HAUSU ebenso wie für die kommerzieller orientierten Coming-of-Age-Filme, die er in den 80ern für das Kadokawa-Studio drehte. Ein Film wie ZEITREISENDE wartet mit all den Albernheiten und Sentimentalitäten des zeitgenössischen Teenie-Kinos auf und ist trotzdem zutiefst persönlich, weil sich Ôbayashi darauf mit aufrichtiger Inbrunst einlässt.

»A supernaturally romantic sci-fi flick flying across all dimensions – Nobuhiko Ôbayashi really is the best.«
(Joakim Heinonen, Letterboxd)

In Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut (The Japan Foundation) 

Eintritt frei!

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Freitag 23.10.2020 – 20 Uhr
Dirty Pictures präsentiert… die gnadenlose Welt des Italowestern – Giuliano Gemma-Special 

Mit 17 Hauptrollen war Giuliano Gemma einer der beliebtesten und erfolgreichsten Darsteller im Genre. Im Rahmen unserer Reihe war er bereits einige Male zu sehen – heute widmen wir ihm ein Double Feature. 

ADIOS GRINGO
(ADIÓS GRINGO)
I/E/F 1965, DF, 98 Min., 35mm
Regie Giorgio Stegani
Buch Josè Luis Jerez, Giorgio Stegani, Michèle Villerot
Literaturvorlage Harry Whittington
Kamera Francisco Sempere – Musik Benedetto Ghiglia
Mit Giuliano Gemma, Ida Galli, Nello Pazzafini, Roberto Camardiel

Von seinem alten Bekannten Gil übernimmt Brent Landers (Gemma) eine Rinderherde. Diese entpuppt sich jedoch leider als gestohlen, und bei der Auseinandersetzung mit dem rechtmäßigen Besitzer kommt es zu einem tödlichen Schusswechsel. Als per Steckbrief gesuchter Mörder will Brent seine Unschuld beweisen, und dazu muss er Gil finden…

ADIOS GRINGO lehnt sich noch deutlich am klassischen Western an, aber das schmälert seinen Unterhaltungswert zu keiner Sekunde. Gemma rockt die Hütte, die Musik schmeichelt sich in die Gehörgänge und der Film selbst hält seine hohe – ähem – Schlagzahl bis zum Ende bei.

AMIGOS
(…E PER TETTO UN CIELO DI STELLE)
I 1968, DF, 88 Min., 35mm
Regie Giulio Petroni
Buch Alberto Areal, Mariano Laurenti, Bernardino Zapponi
Kamera Carlo Carlini – Musik Ennio Morricone
Mit Giuliano Gemma, Mario Adorf, Magda Konopka, Anthony Dawson

Der Herumtreiber Tim (Gemma) betrügt den bärenstarken Langsamdenker Larry (Adorf) um sein Gold. Larry will es aus ihm wieder herausprügeln, aber Tim überzeugt ihn, gemeinsam auf Beutetour – sowohl Geld als auch Frauen – zu gehen. Allerdings hat Tim noch ein paar unbeglichene Rechnungen aus der Vergangenheit, die ihm nach dem Leben trachten…

Die AMIGOS sind eher zwei unreife Jungs, die sich der Tragweite ihrer Handlungen nicht immer bewusst sind. Aber auch wenn in betont humorvollen Passagen die Komik von Spencer/Hill vorweggenommen wird, breitet sich auf der Leinwand das bittere, harte Leben aus, über das eine von Morricones Klängen getragene Melancholie schwebt.

Sonderveranstaltung 8,13 € / 7,13 € / 6,13 €

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Samstag 24.10.2020 – 20 Uhr
Ein Abend für Jean Seberg
JEAN SEBERG – AMERICAN ACTRESS
D/CH 1995, 82 Min., 35mm
Buch & Regie Donatello und Fosco Dubini
Kamera Donatello Dubini

Jean Sebergs Werdegang von der amerikanischen Apothekerstochter über die internationale Filmikone bis zur Verfolgten des FBI untersuchen die Brüder Dubini mittels eines ethnographischen Zugangs, wie Jean Rouch, einer der größten Fans des Films, feststellte: Sie nähern sich ihrem Subjekt nicht über den großen Starrummel, sondern über die Orte, an denen Seberg ihre Spuren hinterließ, über weniger prominente Weggefährten wie einen Filmvorführer, eine Ärztin oder einen Leibwächter, über Fotos und private Dokumente.

In Anwesenheit von Fosco Dubini 

Im Anschluss:
BONJOUR TRISTESSE
USA 1958, DF, 94 Min., 35mm
Regie Otto Preminger
Buch Arthur Laurents – Literaturvorlage Françoise Sagan
Kamera Georges Périnal – Musik Georges Auric
Mit Jean Seberg, David Niven, Deborah Kerr

»Das Porträt einer flatterhaften jungen Frau, die ihr vergnügliches Leben mit ihrem Vater mit List und Intrigen verteidigt, als Dokument der Moderne, als ›Meisterwerk des Pastiche‹ (Rivette), als Vision über den Wunsch, in den Tag hineinzudösen. […]

Jean Seberg gibt dieser Cécile und deren Neigung zu Luxus wie ihrem rachsüchtigen Krieg gegen eine alte Freundin ihres Vaters eine geradezu abenteuerliche Kontur: Wie sie dafür, gekleidet in weißen Hot Pants und einem gestreiften T-Shirt, einmal einen gefährlichen Ziegenpfad entlangrennt, der nahe am Abgrund zum Meer liegt, wie sie sich also in Gefahr begibt, um darin nicht umzukommen, das ist voller Anmut, Charme, Magie. […]

Seberg unterlegte ihrem Spiel oft eine zweite Ebene, so dass im Ausdruck auch die Bausteine ihres Spiels sichtbar werden – und im Spiel die Effekte ihrer Technik. Eine zweite, geradezu abenteuerliche Aura bildet sich um sie. Sie ist Alltags- und Traumgestalt in einem. Der Zauber ihrer Spontaneität war letztlich Dokument und Fiktion gleichermaßen.«
(Norbert Grob)

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Sonntag 25.10.2020 – 19:15 Uhr
Boulevard der Erinnerung: Michel Piccoli († 12.5.2020)
DILLINGER IST TOT
(DILLINGER È MORTO)
I 1969, OmU, 94 Min., 16mm
Regie Marco Ferreri
Buch Sergio Bazzini, Marco Ferreri
Kamera Mario Vulpiani – Musik Teo Usuelli
Mit Michel Piccoli, Anita Pallenberg, Annie Girardot, Adriano Aprà

Ferreri ist heute ziemlich vergessen, in Piccolis Erinnerungen spielte er eine wichtige Rolle. Diese erste Zusammenarbeit zwischen den beiden ist eine erratische one man show. Die Sprache hat nach dem Prolog ausgedient, dann kommt Piccoli nach Hause, langweilt sich, denkt nach, kocht, obwohl oben das berühmte Model Anita Pallenberg nackt im Bett liegt.

Er führt sich alte Super-8-Filme vor, macht Faxen dabei, findet einen prominenten Revolver im Schrank, spricht kaum, ist dafür sehr präsent: In keinem Moment ist klar, wen man da vor sich hat. Diesem Mann ist alles zuzutrauen, so wie man Piccoli in seiner Rollenwahl immer alles zutrauen konnte.

Dass er nicht mehr ganz jung war, als er berühmt wurde, war wichtig für sein Profil. Er war attraktiv, sehr sogar, aber nie der jugendliche Liebhaber, immer eine vertrackte, ins moralisch Dubiose schillernde Figur. Ein Mann mit viel Körper, mächtiger, reichlich behaarter Oberkörper, man sieht ihn oft nackt.

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Mittwoch 28.10.2020 – 20 Uhr
Filmmuseum Düsseldorf präsentiert…
LICHTER DER GROSSSTADT
(CITY LIGHTS)
USA 1931, DF, 86 Min., s/w, 35mm
Musik & Regie Charles Chaplin
Buch Harry Crocker, Harry Carr, Charles Chaplin
Kamera Roland Totheroh, Gordon Pollock
Mit Charles Chaplin, Virginia Cherrill, Harry Myers, Florence Lee, Allan Garcia

Chaplin jongliert mit den Gegensätzen, Slapstick und Wehmut geben sich stets die Hand. CITY LIGHTS erscheint trotzdem in sich geschlossener, die langwierigen Proben mit der Laiin Cherrill sind weder sicht- noch spürbar – all die irrsinnige Perfektion, die in Chaplins Filme ging, wirkt hier noch leichter als sonst, aufgelöst als Ballett, immer eine exakte Zeitfolge und Raumkontinuität einhaltend.

Gertrude Stein traf Chaplin einmal in Hollywood. Er erinnerte sie an einen spanischen Stierkämpfer, den sie besonders mochte: Gallo konnte keinen Stier töten, aber er bewegte ihn wie kein anderer, er, der für sich ohne Grazie war, konnte bewegen wie niemand sonst. Den Rhythmus der Dinge ändern, das könne nur das Kino, habe Chaplin gesagt.

Einführung: Florian Deterding 

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Donnerstag 29.10.2020 – 20 Uhr
Wer ist der Wolf?
THE HOWLING
(DAS TIER)
USA 1981, OF, 91 Min., 35mm
Regie Joe Dante
Buch John Sayles, Terence H. Winkless
Literaturvorlage Gary Brandner
Kamera John Hora – Musik Pino Donaggio
Mit Dee Wallace, Karen White, Patrick Macnee, Dennis Dugan

Um ein traumatisches Ereignis zu bewältigen, begibt sich Fernsehreporterin Karen (Wallace) in das weit von der Stadt abgelegene Therapiezentrum Dr. Waggners (Macnee). Nach und nach entpuppt sich dieses aber als Werwolfkolonie – und da diese kein friedliches Zusammenleben mit Menschen anstreben, gerät Karen schon bald in Lebensgefahr.

Joe Dantes Beitrag zum Werwolf-Genre erhält durch John Sayles‘ Drehbuch einen ähnlich satirischen, schwarzhumorigen Touch wie schon PIRANHA. Rob Bottins Transformationseffekte waren damals beinahe so bahnbrechend wie Rick Bakers Arbeit am AMERICAN WEREWOLF.

Die Verwandlungsszene ist ein wahres Metamorphose-Delirium in Echtzeit. Wenn sich die Kiefer nach vorne schieben zu einer geifernden Schnauze, wirkt das wie eine groteske Erektion. Vorbei war die Zeit der simplen Überblendungen und putzigen Monster.

Im Vorprogramm:
DER WÄRWOLF
D 1916, 10 Min., s/w, 35mm
Buch & Regie Carl Schönfeld

Eine der ersten Spuren, die der Werwolf in der Filmgeschichte hinterlassen hat. Was verbirgt sich dahinter? Und was hat Sherlock Holmes damit zu tun? Finden wir es heraus!

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Samstag 31.10.2020 – 22:15 Uhr (!)
Black Horror Weekend
CANDYMAN
(CANDYMANS FLUCH)
USA 1992, OF, 99 Min., 35mm
Buch & Regie Bernard Rose
Literaturvorlage Clive Barker
Kamera Anthony B. Richmond – Musik Philip Glass
Mit Virginia Madsen, Tony Todd, Xander Berkeley, Kasi Lemmons

Sprich seinen Namen fünfmal in den Spiegel, und er erscheint und schlitzt dich mit seiner Hakenhand auf: Candyman, der zur Legende gewordene schwarze Sklave, der einst seine Liebe zu einer Weißen mit dem Leben bezahlen musste. Die Doktorandin Helen geht seinen Spuren im urbanen Chicago nach und kommt ihm dabei unverhofft nahe.

In Rückbesinnung auf das intellektuell neugierige Horrorkino vergangener Dekaden verweben Rose und Barker eine Vielzahl von Themen miteinander, von der Überzeitlichkeit rassistischer Strukturen über die Macht der Mythen bis hin zur Städteplanung. Dabei bleibt der Film gleichzeitig eine sehr sinnliche Angelegenheit, voll tragischer Romantik, dichtem Suspense und gellenden Schocks, eingewoben in einen Klangteppich aus dem markerschütternden Bariton Tony Todds und den verführerischen Harmonien Philip Glass’.

»Die ruhige analysierende Kälte des Films gibt sich immer sehnsuchts- wie angstvoller den Bildern von Nichtorten hinter Spiegeln hin. Afroamerikanische Buhmänner und dröhnende Bienenschwärme warten dort, die süß locken und die weiße Wohlstandswelt mit ihren Neurosen, Schuldgefühlen und Psychosen zu einem schrecklichen Tanz bitten.«
(Robert Wagner, Eskalierende Träume)

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Sonntag 1.11.2020 – 19:15 Uhr
Black Horror Weekend
DEF BY TEMPTATION
USA 1990, OF, 95 Min., 35mm
Buch & Regie James Bond III
Kamera Ernest R. Dickerson – Musik Paul Laurence
Mit James Bond III, Kadeem Hardison, Cynthia Bond, Bill Nunn

Unter den schwarzen Horrorfilmen, derer es in den 90ern eine kleine Renaissance im Zuge des New Black Cinema gab, ist ein Film wie DEF BY TEMPTATION die B-Seite zu den Großproduktionen wie CANDYMAN: Preisgünstig produziert von einer fast ausschließlich afroamerikanischen Crew, mit großer Lust an Genre-Thrills und deftigem Humor, dabei trotzdem persönlich und intim. All das bündelt James Bond III in seiner Geschichte von zwei jungen Theologiestudenten, die sich in New York einer männermordenden Dämonin erwehren müssen.

»Part buddy comedy, part neon-soaked horror fever dream, this unsung 90s indie gem features stylish cinematography, an early performance by Samuel L. Jackson, a man-eating succubus, and a killer television.«
(Brooklyn Academy of Music)

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Hinweis: Die Rechte des verwendeten Bildmaterials auf dieser Website liegen bei den Rechteinhabern bzw. sind in seiner Verwendung genehmigt. Sollte es Fälle geben, bei denen ein Rechteinhaber nicht ausfindig gemacht werden konnte, so bitten wir diesen, sich bei berechtigten Ansprüchen beim Filmclub 813 zu melden.

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