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Donnerstag 17.10.2019 – 20 Uhr
Beyond the Age of Innocence
YOU’RE A BIG BOY NOW
(BIG BOY, JETZT WIRST DU EIN MANN!)
USA 1966 – OF – 97 Min. – 35mm
Buch & Regie Francis Ford Coppola
Literaturvorlage David Benedictus
Kamera Andrew Laszlo – Musik John Sebastian, Robert Prince
Mit Peter Kastner, Elizabeth Hartman, Geraldine Page, Rip Torn, Karen Black

Die Mutter weint, doch der Vater kennt kein Erbarmen: Der 19-jährige Bernard muss das Elternhaus verlassen und sein eigenes Appartement in Manhattan beziehen. Seine gestrenge Vermieterin wird sogleich damit beauftragt, dem sexuellenErwachen des Jungen nachzuspüren, das sich als einigermaßen kompliziert herausstellt.

Ein coming of age bedeutete der Film auch für seinen Regisseur: Erstmals stand Coppola nicht mehr unter der Ägide Roger Cormans und wollte sich mit einem persönlichen Projekt beweisen, was ihn zu Höhenflügen unbändiger Inszenierungsfreude führte. Mittels freischwebender Montagen und zu den Songs von The Lovin‘ Spoonful erkundet er jeden Winkel des New York, in dem er aufgewachsen ist, wandelt auf den Spuren Richard Lesters und ebnet zugleich schon einmal den Weg nicht nur für seine eigenen Meisterwerke, sondern auch für den kommenden Erfolg von DIE REIFEPRÜFUNG.

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Freitag 18.10.2019 – 20 Uhr
Cinema Romantics
Konzert und Lesung – 90 Min.
Vocals & Tasten Zero Solaris
Vocals & Gitarre Graf Tati
Drums Anakin Sender
Lesung Miss Django

Cinema Romantics ist ein Abend, an dem Popsongs über Ikonen des Kinos und deren Rollen live vor der leeren Leinwand gespielt werden, mehrmals unterbrochen durch Lesungen, bei der einige dieser Frauen in Form von Interview- und Quellentexten selbst zu Wort kommen. Das Kino wird zu einem Bühnenbild für das Kino.

Ein Abend mit Songs über Romy Schneider, Grace Kelly, Maggie Cheung, Isabella Rossellini, Pam Grier, Marilyn Monroe u. a.

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Sonntag 20.10.2019 – 19:15 Uhr
Filmmuseum Düsseldorf präsentiert…
Sachs (und) Rinneberg. Fragen zu Form und Funktion des Filmischen
BRD 1963-87 – 116 Min. – 35mm

In der über 50 Jahre dauernden Filmtätigkeit von Hans Sachs sind mehr als 45 Werke entstanden, die sich mit dem Medium Film und den Prozessen der Entstehung, aber auch mit bestimmten Kinogeschichten auseinandersetzen. Als Regisseur, Kameramann, Drehbuchautor und Produzent arbeitete er völlig autonom an seinen Ideen vom Filmemachen, die immer auch eine Auseinandersetzung mit filmischen Möglichkeiten und Grenzen beinhaltete. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Hedda Rinneberg ermöglichte fruchtbare Diskurse, sie fungierte als Schauspielerin und Kamerafrau, später als Co-Regisseurin.

Hans Sachs‘ und Hedda Rinnebergs hochinteressante Arbeiten – zumeist Kurzfilme mit einer Lauflänge von rund 10 Minuten – sind im Laufe der Jahrzehnte entstanden, die einerseits stets die Techniken des Filmemachens reflektieren und andererseits von der besonderen Liebe zum Schauplatz Kino erzählen – stets selbstreferentiell und konzeptuell angelegt. Wir zeigen zehn Kurzfilme von Sachs und Rinneberg als 35mm-Kopien aus dem Archiv des Filmmuseum Düsseldorf. Auf dem Program stehen:

SPÄTER IN SKOPJE
BRD 1964 – 12 Min. – s/w – 35mm – Regie Hans Sachs

FÜNFZIG MINUTEN WARTEN
BRD 1966 – 10 Min. – s/w – 35mm – Regie Hans Sachs

EMELKA-PALAST
BRD 1987 – 11 Min. – 35mm – Regie Hans Sachs, Hedda Rinneberg

DER FILM, DEN NIEMAND SIEHT
BRD 1964 – 11 Min. – s/w – 35mm – Regie Hans Sachs

CAMILLA HORN SIEHT SICH ALS GRETCHEN IN MURNAUS STUMMFILM
BRD 1982 – 11 Min. – s/w – 35mm – Regie Hans Sachs, Hedda Rinneberg

STRIESE
BRD 1981 – 12 Min. – s/w – 35mm – Regie Hans Sachs, Hedda RInneberg

KON-KURS
BRD 1983 – 14 Min. – s/w – 35mm – Regie Hans Sachs, Hedda Rinneberg

JUDITH (12)
BRD 1973 – 12 Min. – s/w – 35mm – Regie Hans Sachs, Hedda Rinneberg

BELAGERUNG
BRD 1978 – 11 Min. – s/w – 35mm – Regie Hans Sachs

IM SIEBTEN MONAT
BRD 1968 – 12 Min. – s/w – 35mm – Regie Hans Sachs

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Mittwoch 23.10.2019 – 20 Uhr
Beyond the Age of Innocence
PETTING
(LAST SUMMER)
USA 1969 – DF – 97 Min. – 16mm
Regie Frank Perry
Buch Eleanor Perry – Literaturvorlage Evan Hunter
Kamera Gerald Hirschfeld – Musik John Simon
Mit Barbara Hershey, Richard Thomas, Bruce Davison, Catherine Burns

Drei Jugendliche kommen während der Sommerferien auf Fire Island einander näher, beim Pflegen einer verletzten Seemöwe am Strand, beim Kiffen oder beim Petting im Kinosaal. Eine Vierte, die sich der Gruppe anschließt, bringt ihr vermeintliches Gefüge jedoch empfindlich ins Wanken. Einer der aufrichtigsten, darin auch schmerzhaftesten Blicke auf Adoleszenz, und ein vergessener Schlüsselfilm der späten 1960er.

»Of all the death-of-the-sixties movies, LAST SUMMER has to be the most heart-rending, the most deceptive and the most underappreciated. […] [It] was released in June of 1969, two months before Woodstock, and six months before Altamont, where the ’60s love fest would finally turn into the ultimate bad trip. […] Perry seems to predict this trajectory with LAST SUMMER, the ultimate loss-of-innocence movie.«
(Bruce LaBruce)

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Donnerstag 24.10.2019 – 20 Uhr
Ziviler Widerstand
ETWAS WIRD SICHTBAR
BRD 1981 – 121 Min. – s/w – 35mm
Buch & Regie Harun Farocki
Kamera Wolf-Dieter Fallert, Ingo Kratisch, Ebba Jahn
Musik Markus Spies
Mit Marcel Werner, Hanns Zischler, Inga Humpe, Bruno Ganz

»Bilder von Vietnam in einem Film, dessen Zentrum sie sind, der sich aber mehr für die Ränder interessiert. Man sieht sie in diesem Film besser als damals, als sie bloße Information waren. Die Fiktion ist hier nötig, damit man die Bilder sich zu Eigen machen kann, das Dokumentarische betrifft immer nur die anderen. […] Farocki will nicht erklären, weshalb ein Krieg in einem so fernen Land einen Moment lang überspringen konnte auf die ganze westliche Welt. Er handelt von Distanzen, von Beziehungen zwischen, zeigt Nachwehen, Kriegseffekte.
[…] Die Spuren, die der Vietnamkrieg in denen hinterlassen hat, die damals in Deutschland gegen ihn kämpften, zeigt der Film: der Krieg hat dieser Generation die Bilder verschlagen. Und obendrein ist ihre Sprache lange noch bis ins Mark gezeichnet von analytischen Umständlichkeiten, mit denen man Ende der 1960er Jahre kundtat, dass man auf der richtigen Seite stand und die richtigen Autoren gelesen hatte.«
(Frieda Grafe)

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Freitag 25.10.2019 – 20 Uhr
Dirty Pictures präsentiert… die gnadenlose Welt des Italowestern: Ein Abend für Anthony Steffen

Der unter dem Pseudonym Anthony Steffen agierende Brasilianer Antonio De Teffè (1929 – 2004) schnallte sich in 26 Italowestern den Colt um. Heute widmen wir ihm ein Double Feature, das das Herz eines jeden Pistolero schneller schlagen lassen wird.

JETZT SPRECHEN DIE PISTOLEN
(PERCHÉ UCCIDI ANCORA)
ITA/ESP 1965 – DF – 87 Min. – 35mm
Regie Josè Antonio de la Loma, Edoardo Mulargia
Buch Vincenzo Musolino, Edoardo Mulargia
Kamera  Vitaliano Natalucci – Musik Felice Di Stefano
Mit Anthony Steffen, Ida Galli, Josè Calvo, Hugo Blanco

Die erste Hauptrolle für Anthony Steffen. Als Steve McDougall desertiert er aus der Armee, um seinen Vater zu rächen, der bei einer seit langer Zeit andauernden Familienfehde erschossen wurde…

Ein sehenswerter und ausgezeichnet fotografierter Italowestern.

»Mulargias Film führt hier alle kennzeichnenden Charakterzüge ein, die typisch wurden für den einsamen Revolverhelden, angefangen vom langsamen Gang, dem eiskalten Blick voll von Hass und Entschlossenheit bis hin zur Kleidung.«
(Ulrich P. Bruckner, Für ein paar Leichen mehr)

ES GEHT UM DEINEN KOPF, AMIGO!
(LOS CUATRO SALVAJES)
ITA/ESP 1966 – DF – 88 Min. – 35mm
Regie Mario Caiano
Buch Mario Caiano, Eduardo M. Brochero
Kamera Julio Ortas – Musik Francesco De Masi
Mit Anthony Steffen, Frank Wolff, Eduardo Fajardo, Armando Calvo

Die beiden Herumtreiber Ringo und Tim retten dem Gauner Fidel gleich zweimal das Leben. Der hat die eine Hälfte einer Schatzkarte auf dem Rücken tätowiert. Und dafür interessiert sich auch der zwielichtige Spieler Tricky…

Obwohl bisweilen etwas Klamauk dabei ist, nimmt Mario Caiano die Schatzsuche durchaus ernst und schreckt auch vor Härten nicht zurück. Wir zeigen die erst kürzlich wiederentdeckte, originale Kinosynchronisation aus dem Jahr 1968. 

Sonderveranstaltung 8,13 €, 7,13 €, 6,13 €

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Samstag 26.10.201921 Uhr
Zu Gast im Filmclub 813: Bright Blue Gorilla
36 HUSBANDS
USA 2019 – OmdU – 83 Min. – digital
Buch & Regie Michael Glover
Musik Bright Blue Gorilla
Mit Christa Pasch, Roberta Bianchini, Nadine Nourney, Bright Blue Gorilla

36 HUSBANDS ist ein Mysterium, Musical, Kung Fu-Action und Spionagekomödie um drei Frauen – und eine Menge Ehemänner. Krista, Top-Spionin und Kung Fu-Meisterin, wendet ihre beträchtlichen Fähigkeiten gegen einen möglichen 3. Weltkrieg. Mit ihren Schülerinnen Gina und Nola zieht sie um die Welt und hinterlässt eine Spur gebrochener Herzen und sabotierter Pläne. Die Fäden führen in der Bright Blue Gorilla-TV-Show zusammen. Warum müssen Sie selbst herausfinden! Ein schrulliger Independentfilm, der an Überraschungen nicht spart.

Mit Live-Konzert im Vorprogramm

In Anwesenheit von Michael Glover und Darsteller*innen

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Sonntag 27.10.2019 – 19:15 Uhr
Ziviler Widerstand
DIE BLEIERNE ZEIT
BRD 1981 – 107 Min. – 35mm
Buch & Regie Margarethe von Trotta
Kamera Franz Rath – Musik Nicolas Economou
Mit Jutta Lampe, Barbara Sukowa, Rüdiger Vogler

Wie die Gesellschaft zu verändern ist, ob mit revolutionärer und terroristischer Gewalt oder durch kleine, schrittweise Veränderungen – oder eben gerade durch sich widerstrebende Kräfte? Ein protestantisches Pfarrhaus der 1950er Jahre bildet den familiären Hintergrund von zwei Schwestern, die sich daraus befreien wollen. Die eine engagiert sich beim Aufbau einer feministischen Zeitschrift, während die andere zur Tat greift. Ein kleiner Junge zerreißt das Foto seiner Mutter. Im Off wird sie gefunden, erhängt, in der Gefängniszelle. Ihre Augen wurden vor der Leichenstarre nicht geschlossen.

Die Figuren verweisen auf das Zeitgeschehen um den RAF-Terrorismus: Gudrun Ensslin, deren Schwester und Sohn. Aus der Abfolge von verschiedenen Zeitebenen, aus der Bezugnahme auf eine nachempfundene Tragödie macht von Trotta einen betont klarsichtigen Film. »Trauer, das wird zwischen vielerlei Tun ein einsames Geschäft« – diesem Satz Ingeborg Bachmanns, der vorangestellt ist, wird durch den Film widersprochen: wir nehmen hier teil an zu leistender Trauerarbeit.

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Mittwoch 30.10.2019 – 20 Uhr
The Night Before Halloween
HALLOWEEN – DIE BLUTNACHT GEHT WEITER
USA 1981 – DF – 92 Min. – 35mm
Regie Rick Rosenthal
Buch John Carpenter, Debra Hill
Kamera Dean Cundey – Musik John Carpenter, Alan Howarth
Mit Jamie Lee Curtis, Donald Pleasence, Charles Cyphers, Lance Guest

Michael Myers, der für eine Mordserie im beschaulichen Haddonfield verantwortlich ist, ist spurlos verschwunden. Sein letztes Opfer Laurie hat überlebt, steht aber unter Schock und wird in ein Krankenhaus eingeliefert. Michael sieht sein Werk jedoch noch nicht vollendet. Das Grauen kehrt zurück.

John Carpenter verzichtete zwar auf den Regiestuhl, aber seinem Platzhalter Rick Rosenthal gelang trotzdem eine unheimliche und unerbittliche Fortsetzung. Dean Cundeys Kamera gönnt dem Zuschauer keine Verschnaufpause und entzieht ihm jeden festen Boden. Carpenters elektronisch aufpolierter Soundtrack klingt härter, satter und mitleidloser. Und die zuvor noch eher angedeutete Gewalt bricht aus und wird zum Flächenbrand.

» […] Ein pures Goldstück des Slasherkinos.«
(Filmtipps.at)

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Donnerstag 31.10.2019 -19:30 und 21:30 Uhr
Freitag 1.11.2019 – 19:30 und 21:30 Uhr
THE 6th ANNUAL EUROPEAN PHILIP K. DICK SCIENCE FICTION FILM FESTIVAL

Bereits zum vierten Mal ist das Festival um von Philip K. Dick inspirierte Science-Fiction-Kurzfilme im Filmclub zu Gast. Festivalgründer Dan Albella wird an zwei Tagen 26 Filme vorstellen, die das Genre nutzen, um philosophische Gedanken zu formulieren und sich – wie der geistige Vater Philip K. Dick – beispielsweise mit der Frage nach der Natur der Realität oder der Definition des Mensch-Seins auseinanderzusetzen. Wie immer ist das Festival offen für alle Formen des Films: Klassischer narrativer Kurzfilm, Animation, Experimentalfilm oder Dokumentation.

In diesem Jahr sind viele europäische Produktionen am Start. In vier Blöcken – DIE ZUKUNFT IST HIER / FLEISCH UND MASCHINE / JENSEITS VON VERSTAND UND GLAUBEN / KULT, VERSCHWÖRUNG UND PARANOIA – gibt es Science-Fiction-Geschichten aus dem Hier und Jetzt und aus der nahen oder der fernen Zukunft, die sich mit dem menschlichen Körper und der menschlichen Identität befassen. Sie stellen die Frage, ob künstliche Intelligenzen menschlicher sein können als wir oder zeigen die Absurditäten alltäglicher Dinge, mit denen sich die Protagonisten herumschlagen.

In BEYOND THE DOOR (von Em Johnson, nach einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick) führt eine Kuckucksuhr ein seltsames Eigenleben und hat die Fähigkeit, zu lieben und zu hassen. Experimente mit Gehirnen von Fruchtfliegen (THE GREAT 60 DAYS von Teo-Woo Kim) oder Transplantationen von Schweinelebern in menschliche Körper (EVA – A CRISPR STORY von Puneet Bharill) bringen unvorhergesehene Resultate und Versuche mit Mädchen ohne Identität und Erinnerung, wie in ZOE von Leif Brunnie, bringen Wissenschaftler an ihre Grenzen. In THE 9 BILLION NAMES OF GOD (von Dominique Filhol, nach einer Kurzgeschichte von Arthur C. Clarke) benutzt ein tibetischer Mönch eine Rechenmaschine, um sich alle Namen Gottes auflisten zu lassen. Und in WHAT IS WRONG WITH MARTIN DANZIG? (von Michael Baker, mit Walter Koenig aus STAR TREK sowie Kevin Page aus ROBOCOP und SEINFELD) begegnet ein taubenfütternder alter Mann einer jungen Version seines Selbst.

Dan Albella und mehrere Filmemacher werden persönlich anwesend sein.

Alle Filme werden digital und überwiegend in der Originalfassung ohne Untertitel gezeigt.

Donnerstag 31.10.2019 – 19:30 Uhr
Block 1: DIE ZUKUNFT IST HIER (THE FUTURE IS NOW)
FACE SWAP, David Gidali & Einat Tubi, USA 2018, 5 Min.
MEGAN, Greg Strasz, CH 2018, 9 Min.
EVA – A CRISPR STORY, Puneet Bharill, Deu 2018, 22 Min.
POPULAR TROPES, Dries Vergauwe, BEL 2019, 15 Min.
ANTENNAE, Carsten Woike, D 2018, 16 Min.
THE GREAT 60 DAYS, Teo-Woo Kim, Südkorea 2018, 9 Min.

Donnerstag 31.10.2019 – 21:30 Uhr
Block 2: FLEISCH UND MASCHINE (FLESH AND MACHINE)
TATU, Alejo Garceron, ARG 2018, 2 Min.
I DONT WANT TO BE ALONE, Sergio Rozas, ESP/JPN 2018, 11 Min.
TIME SPHERE, Andre Seewood, USA 2019, 10 Min.
ZOE, Leif Brunnie, D 2018, 14 Min.
SECRET CHORD, Karl Thyselius, SWE 2018, 12 Min.
ETERNITY, Anna Sobolevska, UKR 2019, 24 Min.
TOMORROW SHALL WE ALL BE TRANSHUMAN?, Benoit Schmid, CH 2019,
9 Min.
ICON, Konstantina Papadopoulou, GRE 2017, 18 Min.

Freitag 1.11.2019 – 19:30 Uhr
Block 3: JENSEITS VON VERSTAND UND GLAUBEN (BEYOND FAITH AND REASON)
THE 9 BILLION NAMES OF GOD, Dominique Filhol, FRA 2018, 20 Min.
QUIVER, Shayna Connelly, USA 2019, 14 Min.
TOMORROW MIGHT BE THE DAY, Joséfa Celestin, FRA 2018, 20 Min.
TIME SPHERE, Andre Seewood, USA 2019, 10 Min.
I AM THE DOORWAY, Simon Pearce, GBR 2018, 20 Min.
MYSE EN ABYME, Edoardo Smerilli, ITA 2018, 11 Min.
WHAT IS WRONG WITH MARTIN DANZIG?, Michael Baker, USA 2018, 11 Min.

Freitag 1.11.2019 – 21:30 Uhr
Block 4: KULT, VERSCHWÖRUNG UND PARANOIA (CULTS, CONSPIRACIES AND PARANOIA)
BEYOND THE DOOR, Em Johnson, USA 2018, 20 Min.
SEREGET, Dempsey Tillman, USA 2018, 19 Min.
DIVERSION, Mathieu Mégemont, FRA 2018, 20 Min.
SIMULATION, Hashem Al-Ghaili, D 2019, 24 Min.
DREAM LOGIC, Rodolfo Rincones, USA 2018, 10 Min.
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Der Filmclub 813 ist Gewinner des Lotte-Eisner-Preis 2017 des Kinematheksverbundes.

Die Jury-Begründung:
»Der Filmclub 813 e.V. erhält den Lotte-Eisner-Preis für sein ausgezeichnetes, erfrischend kreatives Programm, das Alt mit Neu, Stumm mit Ton, Kunst mit Pop und Konsenskanon mit Trash verbindet. Der Filmclub 813 liebt, sieht, kuratiert, empfiehlt und zeigt außergewöhnliche Filme (…) in der vorwiegend analogen Vorführpraxis. Sie haben in ihrem Jubiläums-Kinojahr 2016 das erste 813-Non-Stop-Kino-Wochenende mit einem wagemutigen Programm installiert, das sich nicht scheut „L’Etoile de Mer“ (1928) von Man Ray als Vorfilm zu einer 35mm-Kopie von „Der SpongeBob Schwammkopf Film“ aus dem Jahr 2014 zu zeigen. (…) Die Kurator*innen lassen sich von ihrer kritischen (Schau-)Lust und ihrem Kinowissen treiben, abseits eines vermeintlichen Kanons, und bereichern damit das Kinogeschehen. Die „Eisnerin“ wäre angetan von der vorbildhaft cine-enthusiastischen Programmarbeit und differenzierten Auseinandersetzung mit den Medien, Formaten und Inhalten von Film.«

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Hinweis: Die Rechte des verwendeten Bildmaterials auf dieser Website liegen bei den Rechteinhabern bzw. sind in seiner Verwendung genehmigt. Sollte es Fälle geben, bei denen ein Rechteinhaber nicht ausfindig gemacht werden konnte, so bitten wir diesen, sich bei berechtigten Ansprüchen beim Filmclub 813 zu melden.

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