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Freitag 13.12.2019 – 20 Uhr
Zu Gast im Filmclub 813: Neues Kölner Filmhaus e. V.
Domstadt Doks   

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D 2019 – 4 Min. – digital
Regie Anja vom Lande

Found footage zu den Vorbereitungen des »Chinese Fest« am Roncalliplatz.

DER SCHATZ IN DER WIEHLER STRASSE
D 2019 – 28 Min. – digital
Regie Bruno Neurath-Wilson

Eine dokumentarische Collage zur Entstehungsgeschichte der Bilz-Stiftung. Die Stiftung fördert seit 20 Jahren Kölner Initiativen, die sich für politisch verfolgte Menschen, gegen Rassismus und die Diskriminierung von Minderheiten engagieren.

KÖLNER GRUNDGESETZ
D 2019 – 17 Min. – digital
Regie Petra Hammer

Auf der Suche nach christlichen Werten in den Kölner Grundgesetzen. 

KÖLN – NEW YORK IN GERMANY
D 2019 – 18 Min. – digital
Regie Ruža Curic

Impressionen der Stadt Köln, in Bezug gesetzt zur Stadt New York. 

EVERYBODY’S DADA
D 2019 – 14 Min. – digital
Regie Wilda WahnWitz

Eine Performance-Session des schottischen Gitarristen und Sängers Matthew Dickson. Die
Originalsession am Aachener Weiher, an der markanten Bronze von Lajos Barta, bezieht das Denkmal tatkräftig mit ein und wurde nachträglich durch Videodubbing und Upspeeding
verfremdet, um Performance und Ort magisch aufzuladen und den Zauber zu verstärken, den der im Sommer stark frequentierte Weiher und seine Wiesen haben können.

EVA – A CRISPR STORY
D 2018 – 26 Min. – digital
Regie Puneet Bharill

Die Forschung von Puneet und Isabel hat einen klinischen Meilenstein erreicht, indem sie die CRISPR-Technologie einsetzt, um eine gentechnisch veränderte Schweineleber in einen
Menschen zu transplantieren. Sie werden mit unvorhergesehenen Folgen konfrontiert.

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Samstag 14.12.2019 – 20 Uhr
Dirty Pictures präsentiert…die gnadenlose Welt des Italowestern: Jonny und das Beil des Todes 

Kurz vor dem Fest der Liebe entführen wir euch noch einmal in die gnadenlose Welt der Spaghetti-Western. Unter den Tannenbaum legen wir einen rachedurstigen Mexikaner und eine Wurfaxt. Und stoßen mit einem Whiskey darauf an. 

JONNY MADOC
(DUE ONCE DI PIOMBO)
ITA 1966 – DF – 83 Min. – 35mm
Regie Maurizio Lucidi
Buch Adriano Bolzoni
Kamera Franco Villa – Musik Lallo Gori
Mit Robert Woods, Peter Carsten, Pier Paolo Capponi, Peter Martel, George Eastman

In dem kleinen Nest Houston (!) sterben die Sheriffs wie die Fliegen. Eines Tages taucht ein
Mexikaner auf. Der heißt zwar Martinez, hört aber in der deutschen Synchro lieber auf Jonny Madoc. Und er hat eine Rechnung mit dem Tyrannen Joe Kline offen. So etwas geht selten
friedlich aus. Erst recht nicht einem gottverlassenen Drecksloch, in dem offensichtlich nur ein paar karg bezahlte Statisten leben, die am liebsten ihre Fenster verrammeln.

Das geringe Budget knarzt an allen Ecken und Ende. Aber genau dadurch bekommt JONNY MADOC eine alptraumhafte Atmosphäre, die durch die einfallsreiche Farb- und Lichtspiele gekonnt ausgereizt wird und einem Horrorfilm nahekommt. Da wundert man sich nicht, wenn eine Leiche im verlassenen Salon baumelt, mit Münzen in seinen Augen. Dem kauzigen Totengräber macht das natürlich Freude. Uns auch.

MANNAJA – DAS BEIL DES TODES
(MANNAJA)
ITA 1977 – DF – 95 Min. – 35mm
Regie Sergio Martino
Buch Sergio Martino, Sauro Scavolini
Kamera Federico Zanni – Musik Guido & Maurizio de Angelis
Mit Maurizio Merli, John Steiner, Sonja Jeannine, Philippe Leroy, Rik Battaglia

Der Kopfgeldjäger Mannaja kommt nach Suttonville, um dort ein Kopfgeld zu kassieren. Nur gibt es hier niemanden mehr, der ein Kopfgeld auszahlen könnte. Das Kaff wird von einem
Silberminenbesitzer und seiner rechten Hand regiert. Schon bei seiner Ankunft kommt es zur
Konfrontation. Doch Mannaja lässt sich darauf ein, denn er hat noch weitere Pläne. Und dazu braucht er seine Wurfaxt.

Ein Jahr nach dem Schwanengesang KEOMA wandelt MANNAJA noch einmal optisch und
akustisch auf den Spuren des Kultfilms. In der gezeigten Endzeitstimmung ist kein Platz mehr für Westernromantik. Hier wird öffentlich ausgepeitscht und gefoltert. Nur der Nebel legt sich
barmherzig darüber. 

Sonderveranstaltung: 8,13 € / 7,13 € / 6,13 €

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Sonntag 15.12.201920 Uhr (Umtrunk ab 19 Uhr!)
813-Weihnachtsfilm
FRÖHLICHE WEIHNACHTEN
(A CHRISTMAS STORY)
USA 1983 – DF – 93 Min. – 35mm
Regie Bob Clark
Buch Jean Shepherd, Leigh Brown, Bob Clark
Literaturvorlage Jean Shepherd
Kamera Reginald H. Morris – Musik Paul Zaza, Carl Zittrer
Mit Peter Billingsley, Melinda Dillon, Darren McGavin, Ian Petrella

Um 1940 in einer amerikanischen Kleinstadt. Ralphie ist noch nicht mal zehn und wünscht sich nichts sehnlicher zu Weihnachten als ein Luftdruckgewehr. Die Mutter meint, das sei zu gefährlich, die anderen Erwachsenen haben ganz andere Sorgen. Ralphie will es selbst in die Hand nehmen.

Kaum eine Geschichte, das Situative überwiegt. Oft mit nostalgischer, dann wieder trocken-ironischer Haltung erzählt – der Film wechselt oft ganz beiläufig seine Klangfarbe. Die Welt der Kinder und jene der Erwachsenen: da tun sich Gräben auf. An Weihnachten und in diesem Film darf alles zusammenkommen.

FRÖHLICHE WEIHNACHTEN genießt Kultstatus in den USA. Man sagt, es gebe dort einen TV-Sender, der den Film über Weihnachten in der Endlosschleife zeigt. Bob Clark zeichnet als Regisseur auch für den ganz anders gearteten BLACK CHRISTMAS (1974) verantwortlich.

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Mittwoch 18.12.2019 – 20 Uhr
Zu Gast im Filmclub 813
JORDANIEN – LAND DER GEFLÜCHTETEN
D 2019 – 67 Min. – digital
Regie Philipp Lippert & Olivia Samnick 

Jordanien – das Land im Nahen Osten gehört zu den Staaten, die weltweit am meisten Geflüchtete aufgenommen haben. Fast jeder dritte Einwohner Jordaniens ist ein Geflüchteter – nur scheint das in Deutschland kaum jemand zu wissen. In den Medien wird wenig darüber berichtet.

Statt als Außenstehende die Situation in Jordanien darzustellen, erzählen die Betroffenen selbst über ihr Leben. Der Film begleitet fünf Geflüchtete aus verschiedenen Ländern und wie sie selbst anderen helfen.

In Anwesenheit des Regisseurs, im Anschluss Diskussion und Umtrunk (!)

In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung

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Der Filmclub 813 ist Gewinner des Lotte-Eisner-Preis 2017 des Kinematheksverbundes.

Die Jury-Begründung:
»Der Filmclub 813 e.V. erhält den Lotte-Eisner-Preis für sein ausgezeichnetes, erfrischend kreatives Programm, das Alt mit Neu, Stumm mit Ton, Kunst mit Pop und Konsenskanon mit Trash verbindet. Der Filmclub 813 liebt, sieht, kuratiert, empfiehlt und zeigt außergewöhnliche Filme (…) in der vorwiegend analogen Vorführpraxis. Sie haben in ihrem Jubiläums-Kinojahr 2016 das erste 813-Non-Stop-Kino-Wochenende mit einem wagemutigen Programm installiert, das sich nicht scheut „L’Etoile de Mer“ (1928) von Man Ray als Vorfilm zu einer 35mm-Kopie von „Der SpongeBob Schwammkopf Film“ aus dem Jahr 2014 zu zeigen. (…) Die Kurator*innen lassen sich von ihrer kritischen (Schau-)Lust und ihrem Kinowissen treiben, abseits eines vermeintlichen Kanons, und bereichern damit das Kinogeschehen. Die „Eisnerin“ wäre angetan von der vorbildhaft cine-enthusiastischen Programmarbeit und differenzierten Auseinandersetzung mit den Medien, Formaten und Inhalten von Film.«

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