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Freitag 28.2.2020 – 20 Uhr
Dirty Pictures präsentiert… die gnadenlose Welt des Italowestern: Django Retrospektive (Teil 5) 

Mit Django im Doppelpack starten wir in die neue Westernsaison… 

DJANGO – DEN COLT AN DER KEHLE
(CHIEDI PERDONO A DIO… NON A ME)
ITA 1968 – DF –  88 Min. – 35mm
Buch & Regie Vincenzo Musolino
Kamera Mario Mancini – Musik Felice Di Stefano
Mit George Ardisson, Dragomir Bojanic-Gidra, Ignazio Spalla, Cristina Iosani

Während seiner Abwesenheit wird Djangos Familie ermordet. Durch einen zwielichtigen Mexikaner wird er auf die Spur der Mörder gebracht – fortan stapeln sich die Leichen…

Im Original hört der Held zwar auf den Namen Cjamango. Aber wie so oft machte man im Deutschen daraus Django, diesmal verkörpert durch den blond gefärbten George Ardisson. Der wird im stimmungsvoll düsteren letzten Drittel zum grimmigen Berserker und es gibt Tote en masse. Nicht umsonst war dieser Italowestern mehr als 25 Jahre indiziert.

Und obendrauf gibt’s die Synchro aus dem Hause Brunnemann/Brandt. Kostprobe?

Mann: »Halt die Ohren steif!«
Django: »Was soll ich auch sonst steifhalten?«

DJANGO – UNERSÄTTLICH WIE DER SATAN
(UN HOMBRE VINO A MATAR)
ITA/ESP 1967 – DF – 87 Min. – 35mm
Regie Leòn Klimovsky
Buch Odoardo Fiory, Luigi Mondello
Kamera Julio Ortas  – Musik Francesco De Masi
Mit Richard Wyler, Brad Harris, Guglielmo Spoletini, Femi Benussi

Der Soldat Tony Garnett wird beschuldigt, Lohngelder unterschlagen zu haben, und zum Tode verurteilt. Mit Hilfe eines Priesters kann er fliehen und macht fortan unter dem Namen Django die Gegend unsicher. Kompliziert wird es erst, als Garnett auf seinen alten Lehrer und dessen friedliche Weltsicht trifft. Die passt nicht ganz zu seinen Plänen, den wahren Schuldigen zur Strecke zu bringen…

Auch hier zeigte sich der damalige deutsche Verleih sehr kreativ und bastelte flugs aus dem Nichts einen Django. Der Film steht zwar dem US-Western näher als den italienischen, aber wir freuen uns auf den Filmclub-Liebling Brad Harris. Zudem zeigen wir die seltene BRD-Synchronfassung, die der bekannteren DDR-Fassung mühelos den Rang abläuft.

Sonderveranstaltung 8,13 €, 7,13 €, 6,13 €

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Bei der Kinopreisverleihung des Kinematheksverbunds 2019 im Museum für Film und Fernsehen in Berlin erhielt das Kino 813  in der BRÜCKE einen zweiten Platz in der Kategorie I „Kino, das zurückblickt.“ Die Jury lobte „sein immer wieder überraschendes und originelles Programm. 2018 standen Retrospektiven zu May Spils, Werner Enke und Alfred Braun und eine Franz-Josef-Spieker-Werkschau auf dem Programm. Zudem erfreute die Filmreihe „Sternzeit C64“ die Jury mit Science-Fiction-B-Movies.“

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